Der foregår altid noget i Berlin – året rundt. Tjek disse hjemmesider og få opdateret, hvad der aktuelt foregår af spændende ting, udstillinger, gallerier, oversigter over museer etc.:  www.berlin.de/kultur-und-tickets  eller    www.visitberlin.de (Berlins turist Information)


Eksempler fra 2007 og 2008:

“Sandsation” – sandskulpturer ved den nye hovedbanegård

Udstilling af bl.a. Brandenburger Tor lavet i is ved Alexanderplatz

En uges gøglerfestival ved Unter den Linden

Om gaden, bydelen m.m.m:

Følgende udsnit er hentet fra:  www.berlingeschichte.de/indexthemen.htm

Liebenwalder Straße – Mitte, Ortsteil Wedding

Verlauf sie verläuft von Reinickendorfer bis Malplaquet- und Amsterdamer Straße.

Name ab
7.1.1874

Namen (früher/später)
Neue Straße (um 1827-1874)

Namenserläuterung
Liebenwalde, Stadt im Landkreis Oberhavel, Bundesland Brandenburg, nördlich von Berlin an der Mündung des Finowkanals in die Havel gelegen. 1287 bereits als Lyvenwolde erwähnt, war es eine slawische Siedlung mit einem Burgwall. Auf einem Talsandhügel inmitten sumpfigen Geländes wurde im 13. Jahrhundert eine Askanierburg errichtet, und Liebenwalde wurde Sitz eines markgräflichen Vogts. Die Stadt war neben der Burg unplanmäßg gewachsen. Urkundlich belegt ist 1349 ihre Ratsverfassung. Bei Liebenwalde entstand zwischen 1745 und 1750 im Zusammenhang mit dem Bau des Finowkanals die Siedlung Grafenbrück. Trotz der Anlage des Kanals erlangte Liebenwalde als wirtschafticher Standort kaum Bedeutung. Die Stadt ist 33,41 km² groß und hat 2 608 Einwohner (1998).

Vorher Straße Nr. 8, Abt. X/1 des Bebauungsplanes. 1874 erhielt die Neue Straße den Namen Liebenwalder Straße.

© Edition Luisenstadt, 2005
www.berlingeschichte.de/Strassen

Om Wedding

Der älteste Besiedlungskern und damit Keimzelle und Namensgeber für den früheren Bezirk Wedding umfaßte flächenmäßig etwa den fünfzehnten Teil des Bezirksterritoriums.

Hieronymus Graf Schlick von Passau und Weiskirchen, kurfürstlicher Oberhofkämmerer, erwarb 1601 etwa 50 Ackerstücke und Wiesen zur Einrichtung einer „böhmischen Meierei“. Nach der ältesten bekannten kartographischen Darstellung des Vorwerks Wedding von 1722 zählten zum Gut 351 Morgen Ackerland. Das ehemalige Vorwerksgehöft mit Garten- und Gutsland umfaßte etwa das Gebiet zwischen Gerichts-, Reinickendorfer und Pankstraße, die Gärten rechts der Panke erstreckten sich zur Wedding- und Kösliner Straße. Nördlich der Wiesenstraße folgte die Gutsgrenze dem alten Pankelauf, der bei der Gründung der Kolonie am Wedding 1782 das Kolonistenland vom Vorwerksland trennte. Vom Südrand des großen Gesundbrunnen-Gartens, heute etwa Thurneysserstraße, lief die Grenzlinie auf die Pankstraße zu. Mit dem Bau des Luisenbads, eines Artillerie-Exerzierplatzes 1766, Verpachtungen, Grenzveränderungen, vor allem aber mit der Wohnbebauung, verkleinerte sich das Vorwerk zunehmend in der Fläche und verlor seine Bedeutung als landwirtschaftlicher Betrieb. Vorwerk Wedding und Gesundbrunnen verschmolzen zu einem Siedlungsgebiet. Seit 1861 gehören die Ortsteile Wedding und Gesundbrunnen zu Berlin.

Weddinger Feldmark

war ursprünglich ein Flurname.

Mit Wirkung vom 1. 1. 1861 wurden die Siedlungsgebiete der alten Weddinger Feldmark – Hungriger Wolf, Gegen Moabit, Johannesberg, Korsika (Klein Wedding), Neu-Wedding und das Luisenbad – in die Stadt Berlin eingemeindet. Wedding und Gesundbrunnen gehörten bis zur Eingemeindung zum Landkreis Niederbarnim. Mit der Eingemeindung war der Wedding jetzt Teil der Haupt- und Residenzstadt Berlin; er wurde in die städtischen Verwaltungsstrukturen integriert; seine Besiedlung entwickelte sich nunmehr außerordentlich schnell.

© Edition Luisenstadt, 2002
Stand: 12/20/2005 
Berliner Bezirkslexikon, Mitte 
www.berlingeschichte.de/Lexikon/Index.html

Fra Wikipedia om Wedding:

Læs hele den tyske Wikipedia om bydelen på dette link

Der Wedding wird bereits in zwei Urkunden aus dem 13. Jahrhundert erwähnt: 1251 handelte es sich um „eine Mühle im Gebiet des Dorfes, welches Weddinge hieß, am Flusse Namens Pankow erbaut“ und im Jahr 1289 um „das wirkliche Lehensgut und den mit dem Gehöfte Wedding verbundenen Titel eines Lehensgutes“

Im 13. Jahrhundert wurde das Dorf Wedding als Wüstung, also als verlassene Siedlung, erwähnt. Die Mühle des Ortes wurde an das Benediktinerinnenkloster in Spandau verkauft, das auf der Gemarkung des Dorfes liegende Lehngut wurde Besitz der Stadt Berlin. Im 14. Jahrhundert wurden die Flächen von Berliner Bürgern noch zum Ackerbau genutzt, danach überwuchs es vollständig mit Kiefern und Eichen und wurde als Berliner Stadtheide bezeichnet. Im 17. Jahrhundert wurde auf dem Gebiet des heutigen Nettelbeckplatzes ein Gutshof angelegt, der bereits 1603 an den brandenburgischen Kurfürsten übergeben wurde. Dieser ließ daraus ein Vorwerk errichten. Damit war der Gutshof kurfürstliche Domäne und rechtlich nicht mehr zur Stadt Berlin gehörig.

Er wandelte sich damit zu einem Vergnügungsviertel. Zum Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Wedding durch die anhaltende Landflucht in einen Arbeiterbezirk. Dicht gedrängt lebten die Arbeiter in so genannten Mietskasernen. Die schlimmsten Auswucherungen dieses städtischen Molochs entstanden in Meyers Hof. Diese Mietskaserne gilt immer noch als einzigartiges Beispiel für extrem komprimierte Bebauung. Se foto.

Zur Zeit der Weimarer Republik war der Wedding auch eine Hochburg der Arbeiterparteien und als Roter Wedding bekannt. Am 1. Mai 1929 kam es zu einem blutigen Zusammenstoß zwischen Polizei und Demonstranten, der als Blutmai bekannt wurde. Foto fra Blutmai, hvor 30 blev dræbt og 100 såret.

Mit dem Bezirk Reinickendorf gehörte der Bezirk Wedding in den Jahren von 1945 bis 1990 zum französischen Sektor von Berlin.

Følgende udsnit er hentet fra:  www.berlingeschichte.de/indexthemen.htm

Herkunft des Namens »Berlin«

Die Sprachwurzel brl entstammt dem Polabischen (Elbslawischen, inzwischen ausgestorben, Reste vorhanden im Sorbischen), und bedeutet “sumpfiges, feuchtes Gelände”. Also ein Flurname, der mit den bis zum 18. Jahrhundert noch vorhandenen Gerinnen in und um Alt-Berlin und dem bekannt unfesten Untergrund beiderseits der Spree (Talsandsockel in Alt-Berlin nur unter der Nikolaikirche, dem Rathaus und der Marienkirche/ Fernsehturm) übereinstimmt.

Im Mittelalter wurde Berlin auch gelegentlich mit Artikel verwendet: der Berlin ­ und das nicht nur bei unserem Marktflecken bzw. ab ca. 1230 unserer Stadt, sondern auch bei anderen Orten gleicher bzw. ähnlicher Namensgebung, z.B. in der Prignitz (Berlinchen, im Mittelalter Lütten Berlin, daneben gab es Grooten Berlin, ein Dorf, das im Zusammenhang mit der großen Pestwelle 1348-1350 wohl verschwand, aber einen noch heute vorhandenen “Groß-Berliner See” hinterließ) und bei Dessau ein ebenfalls wüst gewordenes wendisches Dorf Berlin.

Die ersten deutschen Ansiedler um 1180 fanden also einen slawischen Flurnamen vor, den sie ebenso übernahmen, wie Siedler in Amerika vielfach indianische Ortsbezeichnungen für ihre Orte übernahmen. Aus dieser Übernahme des Flurnamens ist von einigen Historikern der Schluß gezogen worden, daß Cölln zuerst da war und den Namen von Kaufleuten erhielt, die ihm den ihres Herkunftsorts gaben (vgl. Hampshire – New Hampshire), und dann auf der anderen Flußseite eine Vorstadt entstand, die den slawischen Flurnamen annahm, auf dem sie wuchs.

Kurt Wernicke